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Hochzeitsgedichte zum HochzeitstagDu bist die Ruh', der Friede mild, die Sehnsucht du und was sie stillt. Friedrich Rückert Die Liebe zwischen zwei Menschen lebt von den schönen Augenblicken. Aber sie wächst durch die schwierigen Zeiten, die beide gemeinsam bewältigen. Rainer Haak Ich dank dir, für die vielen schönen Stunden. Ich dank dir, für das Lächeln in deinem Gesicht Ich dank dir, für die Wärme in deinem Herzen. Ich dank dir, dass du so bist wie du bist und für all das lieb ich dich! Macht so ein Hochzeitstag nicht froh im Herzen - tief hier drinnen? So manches junge Ehepaar mag sich später noch besinnen. Was nutzt uns alle Lust und Ehr? Die erste Jugend kommt nicht mehr! Wie wars noch schön beim Tanz im grünen Myrtenkranz Die Sonne geht auf wenn ich dich seh. Die Sonne geht auf wenn du nur da stehst. Dein lächeln legt sich über meine Haut. Du bist so lieb, wie süß du schaust. Das Leben mit dir ist wie ein Sommerregen. Ein Leben ohne dich auf all mein Wegen könnt´s nie geben! An die Geliebte Wenn ich, von deinem Anschaun tief gestillt, Mich stumm an deinem heilgen Wert vergnüge, dann hör ich recht die leisen Atemzüge Des Engels, welcher sich in dir verhüllt. Und ein erstaunt, ein fragend Lächeln quillt Auf meinen Mund, ob mich kein Traum betrüge, Daß nun in dir, zu ewiger Genüge, Mein kühnster Wunsch, mein einzger, sich erfüllt? Von Tiefe dann zu Tiefen stürzt mein Sinn, Ich höre aus der Gottheit nächtger Ferne Die Quellen des Geschicks melodisch rauschen. Betäubt kehr ich den Blick nach oben hin, Zum Himmel auf - da lächeln alle Sterne; Ich knie, ihrem Lichtgesang zu lauschen. Eduard Mörike |
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