Gedichte und Verse für die Hochzeit

Nicht jeder ist ein großer Dichter und wenn man dann zu einer Hochzeit einen Vers oder ein Gedicht mitbringen möchte, wird das zu einer sportlichen Herausforderung. Wir machen es Ihnen einfach, warum nicht die großen Dichter zum Vorbild nehmen und die Hochzeitsgedichte als Inspiration nehmen.

Ein Taschenkrebs und ein Känguru, Die wollten sich ehelichen. Das Standesamt gab es nicht zu, Weil beide einander nicht glichen. Da riefen sie zornig: "Verflucht und verdammt Sei dieser Bürokratismus!" Und hingen sich auf vor dem Standesamt An einem Türmechanismus. Joachim Ringelnatz

Wonach du sehnlich ausgeschaut, Es wurde dir beschieden. Du triumphierst und jubelst laut: jetzt hab ich endlich Frieden! Ach, Freundchen, rede nicht so wild, Bezähme deine Zunge! Ein jeder Wunsch, wenn er erfüllt, Kriegt augenblicklich Junge. Wilhelm Busch

O wie lieblich, o wie schicklich, Sozusagen herzerquicklich, Ist es doch für eine Gegend, Wenn zwei Leute, die vermögend, Außerdem mit sich zufrieden, Aber von Geschlecht verschieden, Wenn nun diese, sag ich, ihre Dazu nötigen Papiere So wie auch die Haushaltsachen Endlich mal in Ordnung machen Und in Ehren und beizeiten Hin zum Standesamte schreiten, Wie es denen, welche lieben, Vom Gesetze vorgeschrieben, Dann ruft jeder freudiglich: "Gott sei Dank, sie haben sich!" Wilhelm Busch

Dass nimmer trübe Ungemach, dass fern euch bleibe Not und Schmach, dass nie ihr eine Träne weint, dass stets in Liebe ihr vereint, dass stets ihr aller Sorgen bar, das wünsch' ich dem verlobten Paar! Theodor Storm

Geht gemeinsam froh durchs Leben, um dem Dasein Sinn zu geben. Habt viel Geduld und Verständnis, denn dann kommt Euch die Erkenntnis, dass die ganze schöne Welt Liebe nur zusammenhält. Alles wird Euch dann gelingen und Euch sehr viel Freude bringen, dass kein Unglück Euch erreicht, denn die Liebe machts Euch leicht, Schweres leicht zu überwinden und das große Glück zu finden.